ADHS - häufiges Problem

29. May 2008

Die am häufigsten bei Kindern erkannte neurologische Kindheitsstörung ist Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS) .
ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsstörung) bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizits
Hyperaktivitäts Störung), im englischen ADD bzw. ADHD, charakterisiert psychische Störungen mit
Konzentration, Wahrnehmung, Ablenkbarkeit und besonderer Impulsivität.
Mädchen sind wesentlich seltener als Jungen davon betroffen .

ADS / ADHS wird zwar überwiegend bei Kindern diagnostiziert , jedoch ist heut e bekannt, dass die Kennzeichen bis in das Erwachsenenalter an dauern und häufig auch therapie bedürftig
bleiben. Etwa 60% dieser Kinder besitzt die Erscheinung auch als Erwachsener.
ADHS ist eine chronische neurobiologische Erscheinung .
Es gibt unterschiedliche Unterarten von ADHS, wie die überwiegend hyperaktiv/impulsive Art, die stärker unaufmerksame Art und die kombinierte Art.
Anzeichen von einer Person mit stärker hyperaktiv_impulsiver ADHS sind, dass
Spielen mit Händen oder Füßen, Unruhe beim Sitzen, übertriebenes Sprechbedürfnis , unpassende
Kommentare , Herausplatzen oder Schwierigkeiten haben, konzentriert zu gehen . Kennzeichen einem
Menschen mit stärker unaufmerksamem ADHS sind Schwierigkeiten zu haben, seine Aufmerksamkeit in
Aufgaben aufrecht zu erhalten , Schwierigkeiten zu haben, Aufgaben zu organisieren, leicht außer Kontrolle zu sein.
Eltern können diese Kennzeichen früh im Leben ihres Kindes spüren . Sie erscheinen aber
im Verlauf vieler Monate . Es ist wichtig das ein qualifizierter Psychologe das
Kind gründlich prüft , weil diese Merkmale auch manchmal in Kindern auftreten können, die völlig
gesund sind .

Untersuchungen belegen , dass ADHS überwiegend genetisch bedingt ist. Mindestens 1 von 3 Vätern,
die ADHS hatten, als sie Kinder waren, haben wieder Kinder mit ADHS. Entsprechend der mehrheitlichen Sichtweise in der medizinischen Forschung gibt es derzeit kein Heilmittel für ADHS. Jedoch gibt es einige wirksame Methoden für eine Behandlung. Sie schließen normalerweise eine Kombination von Verhaltensbehandlung und/oder Arznemittelbehandlung ein.
Die wirksamsten Therapeutika , die angewendet werden, um ADHS zu behandeln, sind Stimulanzien. Jedoch denken einige Eltern, dass es sein kann, dass ihre Kinder schließlich nach den Stimulanzien süchtig werden. Aber Studien können die häufig vorhandene Angst vor diesen Produkten nicht belegen. Familien , die es ablehnen, Stimulanzien zu verwenden , können ein Nichtstimulans wie Strattera verwenden.
Bei einer Häufigkeit von ADS / ADHS bei Kindern von etwa 2-10 % (je nach Grenz e und Diagnosemethode ) zeigen die Verordnungen von
Psycho therapeutika , vor allem Methylphenidat, seit langem einen starken Trend nach oben . Dies ist umstritten , auch wenn unzweifelhaft bei vielen Kindern schnelle Erfolg serlebnisse er zielt werden können.
Zwischen klarer Zurückweisung von Methylphenidat über die Anwendung limitiert als Krisenintervention bis hin zur regelmäßigen Nutzung reicht der Rat auch in der fachärztlichen Einschätzung .

Vor dem Hintergrund dieser unterschiedlichen Bewertung erhalten die Resultate einer neuen amerikanischen Langzeitstudie besonderen Stellenwert . Daher ist die amerikanische Langzeitstudie vom National
Institute of Mental Health (NIMH) eine wertvolle Datenquelle , weil erstmal ig unterschiedliche Therapie konzepte miteinander verglichen wurden.
Alle Gruppen hatten etwa das gleiche Ergebnis . Risikofaktoren wie Geschlecht, Ausmaß der Erkrankung, Begleiterkrankungen und Probleme der Eltern zeigten dagegen weiterhin ihre Einflüsse. Die meisten der
wegen ADS / ADHS behandelten Kinder wies nach drei Jahren eine Verbesserung ihrer Situation. Es blieben ein erhöhtes Risiko für Verhaltensprobleme, Kriminalitäts und Drogenmißbrauch, die
eine auffallende Häufigkeit zeigten .

Es muss davor gewarnt werden , davon zu sprechen, dass die Behandlung mit Methylphenidat nun nutz los
sei. Letztlich ist bei allen Gruppen ein positives Ergebnis zu sehen gewesen, also auch bei der medikamentösen Therapie . Priv. Doz. Dr. Katja Becker von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters in Mannheim empfiehlt daher auch, öfters “Auslassversuche” vorzunehmen, um zu sehen , ob eine Behandlung noch notwendig ist.

Viele Eltern haben auch mit Veränderung der Nahrungszufuhr versucht, statt medizinische Hilfe zu suchen. Sie beinhalten, Zucker, künstliche Süßstoffe und Nahrungsfarben zu vermeiden. Jedoch gibt es keine Ernährungsbehandlungen, die der Mehrheit der Kinder konsistent bei ADHS geholfen haben.

Thema Läuse immer häufiger

20. May 2008

“UKSH Kiel plant Studie zu Kopflausbefall an Schulen (Lübecker Nachrichten)”

Kiel (dpa/lno) - Das Universitätsklinikum Schleswig Holstein (UKSH)
plant an je sechs Grundschulen und Kindertagesstätten in Kiel eine Untersuchung
zum Kopflausbefall. Ziel der Studie der Klinik für Dermatologie ist es,
die Häufigkeit von Kopflausbefall bei Kindern zwischen drei und zwölf
Jahren und mögliche Resistenzen der Parasiten gegenüber den herkömmlichen
Läuse-Präparaten zu ermitteln, … Mehr Infos

Was ist die Ursache?

Ein peinliches Thema - aber dennoch kann es jedem passieren. Kopfläuse
sind in der heutigen Zeit nicht ausrottbar. Und es hat nichts mit “Dritte
Welt ” oder schlechter Hygiene zu tun. Ganz im Gegenteil, ihre Anzahl nimmt
zu, mitten unter uns. Und Hygiene nutzt wenig, durch Haare waschen werden Läuse
nicht gestört. Es ist mehr der Kontakt in Gemeinschaftseinrichtungen, die
den Kopfläusen die Ausbreitung erleichtert. Da Kopfläuse keine Flügel
haben, erfolgt dies durch Krabbeln, durch Körperkontakt, in seltenen Fällen
auch durch Gegenstände wie Haarbürsten oder Kopfunterlagen.

Die Ursachen für die Zunahme der Kopfläuse sind auch schnell erklärt.
Läuse sind hoch effizient arbeitende Lebewesen. Die kleinen 2-3 mm großen
Tierchen leben von menschlichem Blut. Läuse haben einen Stechrüssel,
mit dem sie mehrfach täglich frisches Blut aus der Kopfhaut saugen. Der
betroffene Mensch merkt dabei meistens gar nichts. Zwar wird der Befall letztlich
durch Juckreiz entdeckt, dieser entsteht aber durch ausgesonderte Speicheldrüsensekrete.
Die Läuse brauchen den Menschen zum Überleben. Ohne sein Blut überleben
die Tiere maximal 2 oder 3 Tage.

Das große Problem ist die schnelle Fortpflanzung. Läuse legen
Eier. Diese Eier, auch als Nissen bezeichnet, werden knapp über der Kopfhaut
an die Haare angeklebt. Sie sind farblos bis bräunlich und kleiner als
1 mm groß, was sie schwer sichtbar macht, vor allem wenn die Haare länger
sind. Aus den Eiern schlüpfen nach einigen Tagen Larven, die nach 9 - 11
Tagen geschlechtsreif sind.

Die hinterlassenen leeren Hüllen der Nissen besitzen eine weißliche
Farbe und sind besser zu erkennen. Insegsamt reicht eine Periode von 2-3 Wochen
von der Eiablage bis zur Fortpflanzungsfähigkeit der nächsten Generation.

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